3. Mai 2026

Workshop zur Selbstversorgung: Weidetiere und Biodiversität

Im Mai 2026 haben wir in Lunina dolina einen Workshop für alle veranstaltet, die sich mehr Selbstversorgung im Alltag wünschen — von der Erzeugung von Lebensmitteln bis zum Verständnis dafür, wie Tiere und Natur bei der Versorgung mit Nahrung zusammenwirken. Die Teilnehmenden haben erfahren, wie schon kleine Schritte — Weidehaltung, ein Garten, ein Agroforstsystem — Teil der täglichen Selbstversorgung werden können.

🐐 Weidetiere hautnah

Kernstück des Workshops war die Vorstellung unserer Weidetiere und ihrer Rolle in der regenerativen Bewirtschaftung des Grünlands. Die Teilnehmenden sahen die Rotationsweide aus nächster Nähe in der Praxis, lernten die autochthonen Rassen kennen, die wir halten, und erfuhren, warum die Bewegung der Tiere über die Weiden entscheidend für gesunde, lebendige Böden ist. Wir haben sie auch in die täglichen Arbeiten eingebunden — vom Versetzen der Zäune bis zum Beobachten des Herdenverhaltens.

🦋 Ein Spaziergang durch die Biodiversität

Der zweite Teil des Workshops war der Artenvielfalt von Lunina dolina gewidmet. Auf einem geführten Spaziergang über Weiden, durch Obstgärten und entlang der Waldränder haben wir gezeigt, wie Bestäuber, Vögel, Amphibien und Pflanzen zusammenleben — und warum genau diese Vielfalt die Grundlage eines gesunden, selbstversorgenden Hofes ist. Jeder Organismus hat seine Aufgabe, jede Art erzählt ihre eigene Geschichte darüber, wie gesund unser Tal ist.

Der Workshop war ein lebendiger Beweis dafür, dass Selbstversorgung nicht nur bedeutet, Lebensmittel für sich selbst zu erzeugen, sondern das gesamte Ökosystem zu verstehen, das uns ernährt — vom Boden über die Tiere bis zu den Bestäubern und wieder zurück.

Besucher auf einem Spaziergang zwischen den Weidetieren
Workshop zur Selbstversorgung – Gruppenaktivität mit Snacks

Kofinanzierung

Der Workshop zur Selbstversorgung wird, ebenso wie der Tag der offenen Tür, vom Programm SMARTIES for SMEs und von der Handwerkskammer Maribor kofinanziert. Beide haben in dem Projekt die Bedeutung des regenerativen Tourismus erkannt und ein Beispiel guter Praxis für die Verbindung von regenerativer Landwirtschaft und nachhaltigem Tourismus unterstützt.

 
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